Margaretenhof.at Website für den Margaretenhof, der "Gated Community" mitten in Wien

8. Juni 2016

„Haircut“

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 22:58

 

Nicht nur die Gläubiger der Hypo-Alpe-Adria, auch die Bäume der Privatallee bekamen einen Haircut verpasst. Letztere nehmen es allerdings gelassen und wachsen weiter vor sich hin.

31. August 2015

Was tun die Männer hier?

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 17:17

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Genau, sie putzen die Glaskolben.

Es sind zwar keine Gaslaternen mehr im Einsatz aber ein wenig Pflege brauchen auch die modernen elektrischen Lampen.

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23. Dezember 2014

Die Geschichte der bisherigen Besitzer

Filed under: Historisches — Denny @ 20:20
(Überarbeitet am 4.10.2019)

Die Erbauerin, Amalia von Mack, war die Tochter von Ignaz von Mack.

Ignaz von Mack war Braumeister (der Margaretenhof steht auf dem Grund des ehemaligen Brauhauses in Margareten) und Zuckerindustrieller (die Zuckerfabrik wurde 1841 in der Leopoldstadt gegründet, jedoch beim Aufstand von 1848 von den Truppen des Kanzlers Metternich in Brand geschossen, wobei auch Arbeiter getötet wurden. Der Betrieb wurde nicht mehr aufgebaut sondern liquidiert).

Mack, Ignaz von

Ignaz hatte drei Töchter: Rosina (Rosa), Ignatia Christine und Amalia. Sowohl Rosa (in zweiter Ehe) als auch Ignatia Christine heirateten Mitglieder der bayrischen Fürstenfamilie von Wrede.
Amalia heiratete 1858 mit 18 Jahren einen der reichsten und einflussreichsten Männer Ungarns: Béla, Baron Lipthay de Kisfalud et Lubelle. Die Ehe blieb kinderlos.

Nach Amalias Ableben am 28.4.1915 in Budapest erbte deshalb vermutlich ihre Schwester Ignatia Christine den Margarethenhof. Möglicherweise ging der Bau aber auch direkt an deren Tochter Helene Ignatia über, die in der Niederösterreichische Landtafel unter Helene Gräfin Almeida, geb. Fürstin Wrede ab 24.2.1917 als Besitzerin dokumentiert ist.

Ignatia Christine von Mack (* 1837; † ?) heiratete den bayrischen Fürsten Prinz Otto Friedrich v. Wrede (* 1829; † 1896). Aus dieser Ehe stammte Helene Ignatia Amalia v. Wrede.

Helene Ignatia Amalia von Wrede (* 1859; † 1935) heiratete 1879 Carlos Augusto Graf von Almeida (* 1846; † 1902). Seit 24.2.1917 ist Helene Ignatia in der NÖ Landtafel als Besitzerin des Margaretenhof eingetragen. Helene Ignatia und Carlos Augusto hatten zusammen zwei Kinder: Otto Paul Maria v.Almeida (6.2.1881-8.1.1956) und Ludwig Victor Ignaz Maria v.Almeida (5.3.1890-4.4.1965).

Ludwig Victor Ignaz Maria Graf v.Almeida übernahm den Besitz des Margarethenhof am 19.9.1936. Er heiratete Regina v. Martius. Aus der Ehe stammt die Tochter Corinna Maria Gabriele v.Almeida (geb. 12.07.1939).

Corinna heiratete in erster Ehe Hans-Wolfgang Ernst Marquard Josef Anton Maria Ortolph, Freiherr von Pfetten-Arnbach, aus der Ehe stammen vier Kinder:
Patrick Michael Johannes Carl Viktor Marquard Sebastian von Pfetten-Arnbach, geb. 20.01.1963, verh. mit Felicitas von Lovenburg;
Christoph von Pfetten-Arnbach geb. 1965;
Dominique Felicitas Amelie von Pfetten-Arnbach geb. 05.12.1966, verh. mit William Elborne;
Veronika Astrid Maria Helena von Pfetten-Arnbach, geb. 05.05.1969, verh. mit Brent Osborn-Smith.

Corinna heiratete in zweiter Ehe Lüder von Blücher. In Zambia baute sie sich das Kayube Estate auf, wo sie im Kayube Zambezi River House lange Zeit lebte.

Corinna Maria Gabriele Gräfin von Almeida, verh. von Blücher war ab 4.1.1966 die letzte adelige Besitzerin.

Sie verkaufte den Margaretenhof 1999 an die Ermione Immobilien GmbH (gehört zum Immobilien-Imperium von Karl Wlaschek, einem der reichsten Österreicher, u.a. Gründer von Billa, Merkur und Bipa). Später ging der Margaretenhof an die Immobilienstiftung Amisola (ebenfalls ein Teil des Karl Wlaschek Imperiums), in deren Besitz er sich heute noch befindet (4.10.2019).

 

Quellen:

Portrait Ignaz von Mack: http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=8146453

Im „Verhandlungen des Niederösterreichischen Gewerbevereins“, Achtes Heft, 1843 … ist ein Ignaz v. Mack als Brauhaus und Zucker-Raffinerie-Inhaber , Singerstraße 889, als ordentliches Mitglied aufgeführt. (https://books.google.at/books?id=kdM1AQAAMAAJ&pg=PA162&lpg=PA162&dq=ignaz+von+Mack&source=bl&ots=2OEkVpUUOj&sig=OqdYSD6o7WxNfZ4LEng05IMJua0&hl=de&sa=X&ei=E4GZVN7rNsHaUsfmgagJ&ved=0CEYQ6AEwCA#v=onepage&q=ignaz%20von%20Mack&f=false)

Die österreichische Zuckerindustrie und ihre Geschichte(n) 1750–2013. Werner Kohl, Susanna Steiger-Moser Hg. Böhlau Verlag, Wien 2014

Die Töchter von Ignaz von Mack erwähnt in https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Seitzerhof, basierend auf Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 1992–2004

Die Tagebücher des Grafen Egbert Belcredi 1850–1894, S 173 (abgerufen am 4.10.2019 von http://www.oapen.org/viewer/web/viewer.html?file=http://www.oapen.org/document/620583)

http://geneall.net

http://wwperson.informatik.uni-erlangen.de/cgi-bin/l1/LANG=fran/INDEX=I423495

http://old.geneall.net/B/per_page.php?id=327995 und http://old.geneall.net/B/per_page.php?id=1732799

NÖ Landtafel EZ 118 Blatt S 397

http://www.kayubezambeziriverhouse.com/aboutus

 

10. Dezember 2014

Über die Architekten Helmer & Fellner

Filed under: Historisches — Denny @ 00:13

Umfassende Informationen über dieses sehr erfolgreiche Architekturbüro der Gründerzeit und Bilder gibt es hier, auf Wikipedia.fellnerhelmer

sowie hier: http://www.andreas-praefcke.de/carthalia/list_fellner_helmer.html (von dieser Quelle stammt auch das Bild)

 

28. April 2014

Wein, Kaffee, Brötchen, Asiatisches….jede Menge Futter rund um den M’Hof

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 16:35

Verhungern oder verdursten muss hier wirklich niemand, auch für kleine Budgets kann man in der Umgebung gut essen und trinken und seinen täglichen Einkauf erledigen. In der Presse erschien dieser Tage ein Artikel zu einem kleinen Lokal, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Margaretenhof eröffnet hat:

30. Januar 2014

Tonja Pölitz setzt Margaretenhof ein literarisches Denkmal

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 13:49
"Ein Jahr in Wien" von Tonia Pölitz

Der Margaretenhof spielt im neuen Buch der ZDF Korrespondentin „Ein Jahr in Wien“ eine besondere Rolle. So schreibt sie beispielsweise in einem Kapitel: „Der Margaretenhof glitzerte wie ein Juwel. Ich hatte noch nie zuvor einen Ort gesehen, wo ich lieber wohnen wollte.“

Das Buch erscheint in der zweiten Februarwoche. Interessierte Leser können unter diesem Link schon vorab direkt reinschnuppern: Leseprobe

11. Juli 2013

Geschichte aus persönlicher Sicht

Filed under: Historisches — Denny @ 21:23

Um etwas mehr über die Geschichte des Gebäudes zu erfahren, besuchten wir den Ururneffen der Erbauerin in Budapest.

Der Reporter (li) und Baron Antal Lipthay de Kisfalud et Lubelle

Der Reporter (li) und Baron Antal Lipthay de Kisfalud et Lubelle

Meine Frau und ich wurden von Baron Lipthay herzlichst empfangen und erfuhren einige interessante Information aus persönlicher Sicht.
Wie schon erwähnt, ließ Amalia von Mack den Margarethenhof erbauen. Amalia dürfte sehr vermögend gewesen sein.
Ihre Ehe mit Baron Bela Lipthay de Kisfalud et Lubelle blieb kinderlos und mit dem Tod von Bela erlosch diese Linie des Hauses Lipthay de Kisfalud et Lubelle. Amalia starb 1915.
Über ihren Mann Bela erfuhren wir, dass er der zweite Sohn von Frigyes Lipthay de Kisfalud et Lubelle und Karolina (geb. Csekonics) war. Die Familie hatte große Bedeutung für Ungarn im 16. Jhdt und stammt ursprünglich aus Lipto (heute Slowakische Republik). Nachdem er im Unabhängigkeitskrieg 1848-49 schwer verletzt worden war und fast eine Hand verlor, zog sich Bela zunächst auf das Landgut der Familie nach Lovrin, Torontal zurück. Erst ein Jahrzehnt später startete er seine politische Laufbahn. Zunächst als Gouverneur von Baranya, danach von Pest (der größten Region Ungarns), kam ins Unterhaus und später ins Oberhaus.
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Wie viele andere Angehörige des Adelsstandes damals ließ er in Budapest ein sehr schönes Palais an der Donau errichten. Das Palais war sehr großzügig angelegt und das Leben dürfte sehr geordnet abgelaufen sein. Zum Beispiel hatten Amalia und Bela ihre Schlafzimmer an den jeweilig entgegengesetzten Enden des Hauses. Getrennte Schlafzimmer waren zu dieser Zeit in der Oberschicht nicht ungewöhnlich. Nach der Machtübernahme ließen die Kommunisten das Palais schleifen. Schon zuvor wurde das Gebäude geplündert und vieles verschwand in Richtung Russland.
Von den Leistungen Belas als Politiker ist wenig bekannt. Er war jedenfalls einer der größten Steuerzahler seiner Zeit und in zahlreiche Entwicklungsprojekte involviert. So wirkte er als Vorsitzender des Gründungskommitees für das Nationaltheater in Budapest und Mitglied des Aufsichtsrates zur Errichtung des Ungarischen Parlaments in Budapest. Vielleicht kam Amalia so in Kontakt mit den Architekten des Margaretenhofs und vieler Theater in der Donau-Monarchie, Helmer und Fellner.
Vielleicht noch ein kurioses Detail: Bela verfügte testamentarisch, dass man nicht über ihn sprechen sollte bis 70 Jahre nach seinem Tod. Warum, ist (zumindest dem Reporter) nicht bekannt.
(Quelle: Gespräch mit Antal Lipthay, ergänzt um Angaben auf der Website der Familie)

Stammbaum der Familie Lipthay de Kisfalud et Lubelle

Stammbaum der Familie Lipthay de Kisfalud et Lubelle

21. April 2013

Sie sammelt Essensreste für’s Tierheim

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 15:47

Wer hat die ältere Dame noch nicht dabei beobachtet, wie sie im Müll nach Verwertbarem sucht? Früher, so erzählte sie, betrieb sie ein Geschäft für Berufskleidung in der Margaretenstraße. Seit über zwanzig Jahren durchsucht sie nun schon im Margaretenhof die Mistkübel nach Essensresten für ein Katzenheim. Auch andere Gegenstände nimmt sie gerne mit, die sie dem Katzenheim für einen Flohmarkt spendet.
Sie sucht nach Essensresten für's Katzenheim

Endlich Frühling!

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 15:38

Heuer dauerte es deutlich länger als im Vorjahr aber nun ist der Frühling angekommen. Im und um den Margaretenhof blüht es und auch das neu gepflanzte Gras am Spielplatz sprießt schon zart.

25. Februar 2013

Winter im Margaretenhof

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 00:19

11. Februar 2013

Luftaufnahme vom Dachbodenausbau

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 13:39

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In Google Maps kann man derzeit noch den Dachbodenausbau aus der Vogelperspektive sehen.

29. August 2012

Überraschung! Die Baustelle ist geräumt, jetzt wird der Margaretenhof herausgeputzt

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 18:37

Jetzt wird geputzt und gemalt. Aber nicht nur die schön geschmiedeten Eisenzäune werden frisch gestrichen sondern auch die Haustore, die durch den „Baustellenverkehr“ gelitten haben. Auch die Sandsteinfundamente der Eisenzäune wurden repariert. Und endlich kommt auch die Schließanlage bei den Eingangstoren zum „Zierhof

13. Juli 2012

„Glotz“-Fenster im denkmalgeschützten Haus

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 11:10

Man hofft, dass es sich um ein Provisorium handelt, aber danach sieht es nicht aus. Man liest immer wieder „Fenster sind die Augen des Hauses“ und „Augen sind der Spiegel der Seele“.

Wenn dem so ist, dann hat sich die Seele des Margaretenhofs nicht zum besseren gewandelt. Man fragt sich, wie sich der Einbau dieser und weiterer hässlicher Glotzfenster mit dem Denkmalschutz vertragen? Die rechten Bilder zeigen die originalen Fenster kurz vor ihrer Entfernung, die linken Bilder die neuen Fenster.

23. Juni 2012

Wohnungsanfragen können hier leider nicht beantwortet werden

Filed under: Wohnungsanfragen — Denny @ 21:12

Interessenten wenden sich am besten an die Hausverwaltung OERAG.

22. Mai 2012

Der neue Lift

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 22:14

Der Lift ist fertig und (derzeit noch) gratis benützbar. Das Innere ist modern und macht einen hochwertigen Eindruck. Die Farbgebung und die Wahl einer klassischen Kugelbeleuchtung wirken sich vorteilhaft auf die Harmonie mit der historischen Bausubstanz aus. Auch wenn es (subjektiv) bessere Lösungen gegeben hätte so wurde doch eine ansprechende Lösung gefunden.

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16. April 2012

Über die Erbauerin, Amalia Baronin Lipthay

Filed under: Historisches — Denny @ 10:51

Der Margaretenhof wurde in den Jahren 1884 bis 1885 erbaut aber über die Auftraggeberin Amalia Lipthay, geborene von Mack, ist kaum etwas bekannt. Amalia von Mack wurde am 20.1.1840 in Wien geboren und starb am 28.4.1915 in Budapest. Sie war verheiratet mit Béla, Baron Lipthay de Kisfalud et Lubelle, geboren am 27.1.1827 in Pest (Budapest) und gestorben am  15.4. 1899 bzw. 1900 – hier gibt es unterschiedliche Angaben – in Budapest. Er entstammte einer der reichsten ungarischen Adelsfamilien. Die Ehe blieb offenbar kinderlos.

Mehr zur Geschichte der Familie Lipthay Quellen können Sie hier lesen: http://lipthay.wordpress.com. Es ist leider nicht klar, wer die Site betreibt aber dem Text nach scheint es ein Familienmitglied zu sein. Auf jeden Fall gibt es sehr interessante Informationen zur Familiengeschichte aber auch Informationen zur ungarischen Geschichte mit der die Familiengeschichte mehrfach verbunden ist. Auch die Fotos von Familienmitgliedern und Wohnsitzen der Familie sind sehenswert.

Das "Wappen" der Baronin Lipthay (eher die Initialie)

Das "Wappen" der Baronin Lipthay (eher die Initialie)

Das Wappen der Barone de Kesfalud et Lubelle

Das Wappen der Barone Lipthay de Kisfalud et Lubelle

Quellen: http://lipthay.wordpress.com, http://www.geneall.net/W/per_page.php?id=1078226

11. April 2012

Dunkl Corporate Design

Filed under: Unternehmen im M'Hof — Denny @ 17:32

Sein Buch Corporate Design Praxis ist im Verlag LexisNexis nun schon in der 4. Auflage erschienen. Zum Autor liest man auf der Website folgendes (Abruf 11.4.2012):

„Mag. Martin Dunkl arbeitet in Wien als Graphikdesigner auf dem Spezialgebiet Corporate Design und wurde mit dem Österreichischen Corporate-Design-Preis ausgezeichnet. Er unterrichtet an der Höheren Graphischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien und an der Wiener Werbeakademie.“

Um genauer zu sein, Martin Dunkl arbeitet im Margaretenhof (Stiege 2 Tür 20). Und das seit vielen Jahren. Er ist so etwas wie ein Urgestein unter den hier ansässigen Unternehmern. Wahrscheinlich ebenso wie unter den Corporate Identity Designern.

Hier kommt man zur Website von Dunkl Corporate Design.

Müllproblem bei der Busstation Margaretenstraße

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 10:14

Nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende

So sieht es nach jedem Wochenende aus. Früher gab es bei der Bushaltestelle nicht einmal einen Abfalleimer. Geändert hat sich leider trotzdem nicht viel.

4. April 2012

Noch ein Detail zu den neuen Aufzügen

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 15:29

Die Aufzüge werden derzeit fertiggestellt. Im vorigen Artikel wurde bereits die Bauweise in Stahlbeton kritiseirt, durch die manchen Wohnungen deutlich Licht genommen wird. Doch auch bei einigen weiteren Details zeigt sich, wie unsensibel hier mit der historischen Bausubstanz umgegangen wird. Zum Beispiel beim Bodenbelag. Diese Steine passen weder in der Form noch in der Farbe noch im Material zum Haus. Man fragt sich, ob hier überhaupt Architekten am Werk waren oder eine Baufirma beauftragt wurde im nahen Baumarkt ein Sonderangebot einzukaufen.

Die Lifttürme – so hätten sie aussehen können

Filed under: Heutiges Leben — Denny @ 15:17

Gerade bei einem denkmalgeschützten Objekt, wie dem Margaretenhof wäre zu erwarten, dass Um- und Zubauen in derselben Qualität erfolgen wie es die vorhandene Substanz verdienen würde.

Auch im Haus Franz-Josefs Kai 43 in Wien wurden Aufzüge unter Zuhilfenahme von öffentlichen Fördermitteln und einem engen wirtschaftlichen Korsett eingebaut.Die Architekten waren damit Preisträger beim Stadterneuerungspreis 2005. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass die Architekten im selben Haus wohnen und dort auch ihr Büro moment-home betreiben.

Hier Bilder wie Lifttürme aussehen, deren architektonische Qualität sich z.B. in der Lichtdurchlässigkeit und formalen Leichtigkeit zeigt (Klicken Sie auf die Bilder für eine vergrößerte Wiedergabe)

Von der Hausinhabung wurden allerdings auch einige nachvollziehbare Gründe gegen Lifttürme aus Glas genannt. So würden, sobald es draußen dunkel wird, die Glaslifte durch die ständig auf und ab fahrenden sowie beleuchteten Liftkabinen eine nicht gewollte Unruhe bei den Mietern, die Ihre Schlafzimmer zu den Höfen hin situiert haben, auslösen. Auch wäre die Reinigung einfacher und damit die Betriebskosten geringer.

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